Kesurokai 2010 Teilnehmer

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Dieses Treffen wird vom japanischen Behaumeister Amemiya san organisiert, und von Europa aus ist Hannes Schelle der Hauptorganisator dieser Veranstaltung. Aus Europa ca. 30 Handwerker, und aus Japan ca. 40 Handwerker werden an der Veranstaltung teilnehmen.

Deutschland:
Hannes Schnelle (Tischler)
Jochen Köppe (Zimmerer)
Manfred Heiser (Schmied)
Robert Zillinger (Zimmerer)
Georg Hefter (Zimmerer / Architekt)
Rahel Schröder (Holzbildhauerin)
Stefan Höpner (Tischler)
Cornelius Litzka (Zimmerer)
Rita Stoller (Köchin)
Erik Timme (Tischler/ Baum pfleger)
Marc Andrae (Tischler)
Markus Walter (Tischler)
Malte Teßmer (Zimmerer)
Jacob Goltz (Gärtner)
Albin Brock (Zimmerer)
Anna-Katharina Krödel (Goldschmiedin) 
Gunther Löbach (Schmied)
Rahel Centurier (Übersetzer)

Belgien: Joseph Geuens (Zimmerer)
Schweden: Ulrich Lassen (Carpenter)
Schweden: Lina Gillefalk (Dokumentations-Restaurator)
UK: Cormac Seekings (Blockbauer)
UK: Robin Wood (Grünholz-Drechsler)
UK: Nicola Wood (Dokumentationsfilmerin)
Österreich: Wolfgang Lobisser (Zimmerer)
Österreich: Bernhard Pichler (Zimmerer)

Profil: Amemiya san

Kunihiro Amemiya, ein renommierter Behaumeister, ist der japanische Hauptorganisator der Chisana Kesurokai.

Er ist ein Experte für traditionelle japanische Zimmerei und hat eine eigene Firma für Bau und Restaurierung von traditionellen japanischen Häusern. Er war an den beiden europäischen Kesurokais beteiligt, die ihn dazu inspirierten, nun die europäischen Handwerker zur Chisana Kesurokai nach Japan zu holen.

Im August 2008 begann er mit den Vorbereitungen dafür und hat seitdem viele Vorarbeiten ausgeführt. Der Bauplatz wurde eingerichtet, das Holz ausgesucht und zugerichtet, Sponsoren wurden geworben und der Bauantrag gestellt. Auf Amemiyas Blog finden sich wundervolle Fotos, die diese Arbeiten dokumentieren (auf ‚activities’ klicken, um die Fotos anzusehen).

Der Bauplatz, auf dem Lande nordöstlich der Stadt Koshu in der Provinz Yamanashi gelegen, bedeutet ihm viel. Er liegt in der Nähe seines Geburtsortes, war aber sehr zugewachsen. Der Bambus ist nun gerodet worden, und ein altes Gebäude wurde zur Basis für die Zimmerleute gemacht. Bei der Erkundung von Amemiyas Blogs sind wunderbare Bilder vom Fällen und Behauen der Bäume zu sehen, wie auch vom gemeinsamen Kochen und Essen.

Dies ist ein Teil dessen, was die Kesurokai so speziell macht. Die Handwerker tauschen nicht nur beim Arbeiten ihr Wissen aus, sondern leben auch gemeinsam, teilen ihr Essen und ihre Unterhaltung. Das führt zu Einsicht und echtem Verstehen der verschiedenen Kulturen und überwindet die Sprachgrenzen.

Kesurokai führt europäische und japanische Meister-Handwerker zusammen - durch gemeinsames Arbeiten, Essen, Diskutieren und den Austausch von Fähigkeiten wird das gegenseitige kulturelle Verständnis gefördert.